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Berliner Förderprogramm Künstlerische Forschung

Das Berliner Förderprogramm Künstlerische Forschung fördert durch die Vergabe von Stipendien disziplinübergreifend künstlerische Forschung sowie den Austausch zwischen forschenden Künstler*innen in Berlin. Das Programm wurde 2020 von der Gesellschaft für künstlerische Forschung in Deutschland (gkfd) mit Mitteln der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa eingeführt. 

Die Berliner Senatsverwaltung reagiert damit auf das wachsende Interesse an künstlerischer Forschung und die zunehmende Bedeutung von Kunst für das Wissen und den Wissenstransfer in die Gesellschaft. Während in den letzten Jahren – vor allem international – vielfach Promotionsprogramme für Künstler*innen an Kunsthochschulen entstanden sind, macht es sich das Berliner Förderprogramm zur Aufgabe, abseits von Qualifizierungsprogrammen Freiräume des künstlerischen Forschens zu eröffnen. 

Gefördert werden alle zwei Jahre 13 Forschungsvorhaben aller Disziplinen, die von Einzelpersonen und freien Gruppen eingereicht werden können. Die zweijährigen Stipendien sind mit 30.000 € jährlich dotiert.

Zudem stehen Mittel für öffentliche Veranstaltungen in Berlin zur Verfügung, die Einblicke in die Forschungsvorhaben geben und aktiv zu einer Formulierung und kontinuierlichen Weiterentwicklung forschender Praktiken in den Künsten, deren Fragen, Methoden und Verfahren beitragen wollen.

Für die Förderjahre 2020/21, die im Januar 2020 ausgeschrieben wurden, sind insgesamt 357 Anträge aus den Bereichen Bildende Kunst, Film/Video, Literatur, Musik, Tanz, Theater sowie disziplinübergreifende Projekte eingegangen. Aus diesen empfahl eine unabhängige Jury insgesamt 13 Bewerbungen zur Förderung. Der Jury gehörten Alex Arteaga, Elise von Bernstorff, Iris Dressler, Kirsten Reese und Clemens von Wedemeyer an.

Stipendiat*innen des Berliner Förderprogramms Künstlerische Forschung für die Jahre 2020/21 sind: 

Rheim Alkadhi, Mareike Bernien & Alex Gerbaulet, Marianna Christofides, Anke Dyes, Maria Eichhorn, Fehras Publishing Practices (Kenan Darwich, Omar Nicolas & Sami Rustom), Miriam Jakob & Jana Unmüßig, Christoph Keller, Katrin Mayer, Kamila & Jasmina Metwaly, Doireann O’Malley, Stefan Römer, Anna Zett & Hermann Heisig.


Für die Förderjahre 2022/23, die im Juli 2021 ausgeschrieben wurden, sind insgesamt 374 Anträge aus den Bereichen Bildende Kunst, Film/Video, Literatur, Musik, Tanz, Theater sowie disziplinübergreifende Projekte eingegangen. Aus diesen empfahl eine unabhängige Jury insgesamt 13 Bewerbungen zur Förderung: 

Aline Baiana, Barbara Marcel, Season Butler, Sara Sejin Chang (Sara van der Heide), Assaf Gruber, Dominique Hurth, Nathalie Anguezomo Mba Bikoro, Andrea Parkins, Didem Pekün, Ming Poon, Nguyễn + Transitory (Nguyễn Baly & Tara Transitory), Philip Rizk & Basma al-Sharif, Emma Wolf-Haugh.

Der Jury gehörten Cana Bilir-Meier, Alberto de Campo, Filipa César, Julian Göthe, Thomas Meinecke, Karina Nimmerfall und Yvonne Wilhelm an.

Die Ausschreibung der Förderjahre 2024/25 erfolgt im Frühjahr 2023.